Teichalgen

Gibt es Teiche ohne Algen? Sicher nicht, das wäre auch unnatürlich.
Treten Algen in geringen Mengen auf, haben sie durchaus ihre positiven Aspekte und können beispielsweise zur Stabilisierung und Verbesserung der Wasserwerte beitragen. Nehmen sie allerdings überhand, wird es Zeit, die Algen zu bekämpfen.

Einige der vorkommenden Algenarten in Teichen sind Grünalgen, Kieselalgen oder Blaualgen, auch Schwebealgen oder Fadenalgen machen sich breit.


Damit die Algen wachsen können, benötigen sie genau wie die Wasserpflanzen Nährstoffe, Licht, Kohlendioxid und Sauerstoff. Auch eine gewisse Mindesttemperatur ist für das Wachstum und die Vermehrung der Algen im Teich nötig.

 

 

Das Frühjahr ist Algenzeit

 

Wenn das Frühjahr beginnt, beginnt auch die Zeit der Algen. Sie sind die ersten Nährstoffverbraucher im Teich, denn sie können im Gegensatz zu den meisten anderen Wasserpflanzen bereits bei niedrigen Temperaturen mit dem Wachstum beginnen.


Aufgrund dieses Vorsprungs kommt es oft im Frühjahr zu einer geradezu explosionsartigen Vermehrung der Algen, die dann als Algenblüte bezeichnet wird, hierbei färbt sich das Wasser trüb und grün.


Ist das biologische Gleichgewicht des Teiches intakt, verschwinden die Algen nach einigen Wochen oft von selbst, denn dann „erwachen“ auch die anderen Wasserpflanzen und machen somit den Algen die Nährstoffe streitig.


Geht die Trübung des Teiches allerdings nicht zurück, muss eingegriffen werden, denn dann kann es vorkommen, dass sich die Algen so stark ausbreiten, dass sie quasi das Leben im Teich ersticken.

Die Ursache für eine unkontrollierte und problematische Vermehrung und Ausbreitung der Algen im Teich ist meist ein Nährstoffüberschuss im Wasser.


Dies kann dadurch hervorgerufen werden, dass zu viele Fische im Teich sind, diese überfüttert werden und wenn Wasserpflanzen im Teich fehlen, die mit den Algen um die Nährstoffe in Konkurrenz treten können.
Deshalb sollte ein Überschuss an Nährstoffen im Teich unbedingt vermieden werden.


Dies kann durch einen ausreichenden Einsatz von Wasserpflanzen geschehen, vor allem solcher, die ebenfalls bei geringen Temperaturen mit ihrem Wachstum beginnen und so mit den Algen um die Nährstoffe konkurrieren. Auf diese Weise kann schon frühzeitig das Wachstum der Algen eingedämmt werden.