Gelbgrüne Algen

Die gelbgrünen Algen (Xanthophyceae) kommen in feuchter Erde vor, bevorzugen aber Süßwasser. Man kann bei ihnen keine Gliederung der einzelnen Zellen erkennen, wohl aber viele Zellkerne und Blattgrünkörnchen. Die Pflanzen bestehen aus einem mehrkernigen Zellschlauch, der verzweigt ist und sich mit verästelten Teilen, denen Blattgrün fehlt, an der Unterseite festhält.

Im Schlamm der Gewässer bilden die gelbgrünen Algen fadenförmige Kolonien. Frei schwimmende Sorten haben zwei Geißeln. Eine ist nach vorn ausgerichtet und hat röhrenförmige Haare, die nach hinten weisende Geißel hat keine Haare.

 

Die Gelbgrünen Algen gehören zur der Abteilung der Goldalgen. Sie werden in zwei Ordnungsklassen unterteilt.


Die Vaucherialis - benannt nach dem Algenforscher Vaucher - haben männliche Geschlechtszellen, die man Spermatozoiden nennt oder einen nährstoffreichen Eizellenbehälter, der als Oogonium bezeichnet wird. Sie pflanzen sich geschlechtlich fort.

 

Die Klasse der Tribonematales haben faden- oder kapselartige Formen, können mehrkernig sein und entwickeln sich ungeschlechtlich weiter.
Insgesamt gibt es etwa 400 verschiedene Arten der gelbgrünen Algen und 40 Gattungen.