Kieselalgen

kieselalgen

 

Kieselalgen, oder Diatomeen umfassen etwa 6000 Arten und bestehen aus einer Hülle aus Siliziumdioxid, der sie ihren Namen zu verdanken haben.


Diese Algenart tritt häufig in Süß- oder Meerwasseraquarien auf und ist bevorzugt bei Neueinrichtungen von Becken anzutreffen oder auch bei umfangreichen Wasserwechseln.


Dies ist darauf zurückzuführen, dass auf diese Weise mit dem Wasser Silikate in das Aquarium gelangen, die den Kieselalgen gute Wachstumsbedingungen bieten.


Sind die Silikate im Aquarium aufgebraucht, verschwinden die Kieselalgen oftmals. Allerdings treten sie natürlich auch wieder auf, denn mit jedem neuen Wechsel des Wassers werden wieder neue Silikate ins Aquarium eingebracht. Es empfiehlt sich ein Wasserwechsel von einem Drittel.

Normalerweise sind Kieselalgen relativ anspruchslos in puncto Beleuchtung, bei schlechten Lichtverhältnissen zeigen sie sich, sodass sie oft als Indikator für eine zu geringe Beleuchtung gelten.


 

Verschlammung vermeiden

 

Häufig treten Kieselalgen auch dann verstärkt auf, wenn der Bodengrund sehr verschlammt ist und/oder der Filter. Um Kieselalgen zu vermeiden, sollte also auch auf eine geringe Verschlammung im Becken geachtet werden.


Auch im Meerwasser-Aquarium stellen die Kieselalgen meist kein großes Problem dar, da sich auch hier viele Verwerter für die Kieselalgen finden.
Als hilfreich gegen Kieselalgen haben sich helle Beleuchtungen gezeigt, da die Kieselalgen vor allem bei geringen Lichtverhältnissen gut wachsen.

 

Phaeodactylum tricornutum:

 

Phaeodactylum tricornutum

 

 

 

Diatomeas:

 

Diatomeas

 

 

Diatomeenerde:

 

Diatomeenerde

 

 

Diatoms:

 

Diatoms

 

Diatoms